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Level 8 Neu

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Ramia/Linar:
Es ist wieder so weit. Die ersten können nun Level 8 werden.
Eure Chargeschichten könnt ihr in dieses Thema posten.
Die Voraussetzungen um Level 8 zu werden findet ihr unter Neuigkeiten.

Ramia/Linar:
Level 8 Geschichte von Seraphina

Seraphina war das vierte Kind armer Landleute. Ihr Vater war ein Krieger gewesen bis er so schwer verletzt wurde das er nicht mehr so kämpfen konnte wie es sein müsste.
So hat man ihn aus den Diensten entlassen und nach Hause geschickt.
Sie lebten nun auf einem kleinen Hof mitten in der Wildnis.
Neben der Landarbeit die verrichtet werden musste, gab er seine Kampfkunst nun an seine Söhne weiter.
Seraphina war das einzige Mädchen, die drei Brüder aber vergötterten sie über alles.
Immer war jemand von ihnen für sie da, um mit ihr zu spielen, aber auch um die Tränen zu trocknen, wenn sie gefallen war oder sie traurig war, weil sie nicht so kämpfen konnte wie die Brüder.
Dann aber lachten sie das Mädchen aus und sagten, ihr liebevoll durch das Haar wuschelnd. „Du bist ein Mädchen, du musst nicht kämpfen dafür sind wir doch da.“
Dann schaute Seraphina sie nur bockig an und ging weg.
Immer schaute sie ihren Brüdern heimlich zu, wenn der Vater ihnen zeigte wie man kämpft.
Eines Tages dachte sie so bei sich, was die können, kann ich auch.
So schlich sie sich davon und ging heimlich in den Wald um dort die Übungen zu wiederholen, die der Vater ihren Brüdern gezeigt hatte.
Oft kam es dann vor das sie völlig schmutzig nach Hause kam. Die Mutter schimpfte mit ihr und wollte wissen wo sie war. Aber Seraphina hielt ihr Geheimnis für sich und lächelte die Mutter nur um Entschuldigung bitten an. Die Mutter seufzte dann nur und schüttelte den Kopf.
So ging es eine Weile. Niemand aus der Familie merkte das Seraphina immer stärker und in der Kampfkunst geschickter wurde. Sie kämpfte zwar nur mit einer Waffe, die sie in einem alten Schrank gefunden hatte und hatte natürlich auch keinen Gegner, trotzdem machte sie Fortschritte.
Eines Tages nahm der Vater sie mit in die nahe Stadt, wo er Besorgungen zu machen hatte. Es waren Straßenkünstler in der Stadt, die allerlei Künste vorführten.
Eines interessierte Seraphina aber besonders und zwar ein Mann der Kunststücke mit Messern vorführte. Sie blieb stehen und schaute ihm begeistert zu.
Der Mann sah etwas unheimlich aus, da er ganz in schwarz gekleidet war und sogar eine Kapuze an hatte die ihm fast bis in die Augen reichte. Wogegen die anderen Künstler alle in bunter und exotischer Kleidung zu sehen waren.
Der Mann bemerkte ihren faszinierten Blick. Er drehte sich zu ihr hin und schaute sie mit einem durchdringenden Blick an, dass es ihr einen Schauer über den Rücken trieb. Er führte weiter seine Kunststücke vor aber sah Seraphina die ganze Zeit durchdringen an.
Langsam wurde es ihr unheimlich und sie drehte sich nach ihrem Vater um, aber der hatte wohl nicht gemerkt, dass sie bei den Künstlern stehen geblieben war und war weiter gegangen. Nun bekam sie doch Angst und schaute sich suchen um. Endlich entdeckte sie ihn am anderen Ende des Platzes wo er mit Geschäftsleuten redete. Schnell lief sie zu ihm hin, drehte sich aber noch einmal zu dem Messerkünstler um und bemerkte, dass er sie immer noch durchdringend ansah.
Schnell ging sie zu ihrem Vater und nahm seine Hand.
Sofort war ihre Angst verflogen und sie fühlte sich wieder sicher. Der Vater sah sie an und streichelte ihr liebevoll über das Haar.
Er war mit seinen Besorgungen fertig und sie konnten nach Hause fahren. Da merkte Seraphina erst wieviel Zeit vergangen war seit sie stehen geblieben war, um den Künstlern zu zusehen.
Nach einer Weile hatte sie die Unheimliche Begegnung vergessen, aber nun übte sie auch einige Tricks mit einem alten Messer das sie einem ihrer Brüder gemopst hatte.
Sie bettelte immer wieder das der Vater sie doch bei den Übungen ihrer Brüder mit machen lassen solle. Aber keiner wollte davon etwas wissen, weder der Vater noch hatten ihre Brüder für ihre Bitte Verständnis. Also trainierte sie weiter alleine im Wald.
So vergingen die Jahre der Kindheit Seraphinas und sie wurde durch ihre heimlichen Übungen ein schlankes und starkes Mädchen.
Als Seraphina etwa 14 Jahre alt war und sie wieder einmal heimlich im Wald trainierte wurde sie von einem ihrer Brüder entdeckt. Er hatte eine ganze Weile hinter einem Baum gestanden und ihr staunend zugesehen. Er staunte nicht schlecht bei dem was er sah.
Doch wollte er vor Seraphina nicht eingestehen das sie sehr gut war darum schimpfte er sie aus. Er schickte sie nach Hause, wo er dem Vater erzählte was sie im Wald gemacht hatte. Er erwähnte aber nicht wie gut sie war.
Der Vater schaute sie mit erstauntem Blick an. Dann drehte er sich zum Fenster, schaute eine Weile hinaus und fragte dann sich wieder umdrehend „Bist du gut Mädchen?“
Seraphina hielt erstaunt die Luft an, dann sagte sie nur ein Wort. „Ja“ und stieß die Luft mit einem Seufzer wieder aus.
Der Vater sah sie zwar zweifelnd an, sagte aber erst mal nichts. Dann schaute er die anderen der Reihe nach an, lächelte leise und murmelte vor sich hin „wir werden sehen, ja wir werden sehen.“
Dann wand er sich Seraphina zu, und sagte ihr fest in die Augen schauend,“ ja wir werden sehen was du kannst. Morgen wirst du bei unserem Training dabei sein, und dich beweisen müssen.“
Damit wand er sich um und sagte nichts mehr weiter. Die Mutter die bisher nichts gesagte hatte, seufzte nur und meinte „aber Kind wie kannst du nur“.
Auch ihre Brüder sagten nichts weiter, sondern gingen schweigend in ihre Kammer.
Am nächsten Morgen wurde sie von einem ihrer Brüder schon vor dem eigentlichen Tagwerk geweckt. Er sagte nur knapp, „mach dich fertig und komm in die Scheune“ und ging hinaus.
Sie machte sich schnell fertig und lief eilig hinaus. Als sie in der Scheune ankam hatten ihr Vater und ihre Brüder schon mit dem Training begonnen. Sie übten mit dem Schwert an Trainingspupen.
Seraphina hatte ihr altes Schwert mitgebracht und gesellte sich nun einfach zu ihnen und machte die Übungen zügig und schnell mit. Sie war flinker und wendiger wie ihre Brüder, die sie nur staunend ansahen. Auch der Vater schaute ihr nach einer Weile zu. Er nahm ein Schwert von einem Heuballen und rief „hier“. Er warf Seraphina das Schwert zu, flink wie sie war ließ sie ihr altes einfach fallen und fing das neue Schwert am Griff auf. Der Vater sah sie nur schweigend an. Ihre Brüder sahen sie nur staunend an.
Mit einem winken seines Schwertes befahl er sie zu sich. „Nun gut, dann komm einmal her und stell dich zum Kampf auf“.
Nun würde Seraphina doch etwas ängstlich. Es ist ja etwas anderes im Wald an Bäumen und anderem zu üben, aber nun sollte sie gegen den Vater mit einem guten Schwert richtig kämpfen.
Sie schluckte schwer und ging dann zu ihm hin und stellte sich zum Kampf auf, so wie sie es bei ihm und den Brüdern gesehen hatte.
Der Vater griff sie langsam an, aber sie parierte den Angriff mit Leichtigkeit und griff nun ihrerseits an.
Überrascht mit welcher Kraft sie angriff wich der Vater erst ein paar Schritte zurück, aber griff dann seinerseits auch wieder an. So kämpften sie eine ganze Weile gegeneinander.
Der Vater lobte sie nicht, er sagte einfach gar nichts. Seraphina war deshalb ein wenig traurig. Aber sie ließ sich nicht entmutigen.
In der folgenden Zeit nahm Seraphina am Training ihrer Brüder jeden Tag teil. Bald war sie genauso flink wie sie und was ihr an Muskelkraft fehlt machte sie durch Geschick und Raffinesse wett.
Die Mutter schimpfte und meinte so was zieme sich nicht für ein Mädchen, so würde sie nie einen Mann bekommen. Sie solle lieber den Haushalt lernen und alles was dazu gehört.
Seraphina meinte nur „ich werde nie einen Mann heiraten, dazu habe ich keine Lust“.
Ein paar Tage später nahm der Vater sie zur Seite um mit ihr zu reden.
Höhr zu, meine Kleine: „Wenn du nicht heiraten willst dann brauchst du einen Beruf, denn wenn wir einmal nicht mehr da sind musst du versorgt sein. Ich habe mir überlegt ob du nicht zu den Assasinen gehen solltest. Was meinst du dazu?“
Seraphina schaute ihn an und fragte: „Was sind Assasinen?“ Der Vater erklärte es ihr. Seraphina schaute sehr nachdenklich, denn es ist ja nicht so leicht jemanden zu töten nur weil man den Auftrag dazu bekommt. „Lass es dir durch den Kopf gehen und wenn du es versuchen willst werden wir uns mit ihnen in Verbindung setzen.“ Seraphina nickte nur leicht mit dem Kopf.
Seraphina dachte gründlich über alles nach. Kämpfen und Bauernarbeit war das einzige was sie konnte und Bauernarbeit und Hausarbeit wollte sie nicht, also blieb ihr nur der eine Weg. Das sagte sie dann auch dem Vater. „Gut, dann werde ich alles in die Wege leiten damit du bei den Assasinen mit deiner Ausbildung weiter machen kannst. Dafür werde ich ein paar Tage fort sein. Mach keine Dummheiten in der Zeit.“
Nach ein paar Tagen kam der Vater zurück mit einer Botschaft von den Assasinen für Seraphina.
Sie solle sich so schnell wie es geht bei ihrer Ausbilderin in Hellandria melden. Schon bald nahm Seraphina Abschied von ihrer Familie und reiste nach Hellandria. Die Trainerin brachte ihr in den nächsten Jahren alles bei was sie noch nicht konnte und nahm sie auch mit, wenn sie einen Auftrag zu erfüllen hatte.
Sie wurde immer geschickter und lernte auch aus dem Hinterhalt zu kämpfen.
Nach 2 Jahren der Ausbildung war es nun so weit, dass sie ihre Prüfung ablegen sollte um alleine Aufträge zu erfüllen.



Lancer:
Level 8 Geschichte Formus

Manchmal in einem Moment der Stille wenn Formus die Augen schloss, dachte er an früher zurück. An die alte Zeit, kaum mehr als eine Erinnerung  aber doch schemenhaft stets präsent im Gedächtnis. “Augen; was für ein seltsames Wort.” kicherte Formus. “Wenn ich denn mal gerade welche habe”. Gerade genoss er den Sonnenuntergang im Palastgarten in Motandria. Zusammengerollt auf einer Bank als, wie er gelernt hatte, Pudel. “Diese Gestalt ist gut.” dachte er. Die anderen Bewohner ließen ihn so meist in Ruhe. Gelegentlich kam jemand vorbei und streichelte den zutraulichen Hund, unwissentlich dessen was da eigentlich auf der Bank schlummerte.
“Die Alte Zeit.. friedlich..”, waren seine Gedanken bevor ihn die untergehende Sonne in den Schlaf wiegte.
In seinen Träumen fand er sich stets am gleichen Ort wieder. Der weiten Einöde von Kyam´lem seinem Heimatplaneten. So weit das Auge reichte nichts außer brauner Steppe und einem  gelegentlichen Windstoß der den braunroten Sand aufwirbelte. Dann plötzlich Unruhe, vom Himmel regnete es seltsame Dinge, immer und immer wieder. Die Zeit verschwimmt ist noch unbedeutend. Jedoch eines Tages kam die Veränderung.
Den die Dinge die jetzt kamen bewegten sich, holten ihn fort von dem bekannten Ort und die Einöde wich einem Engen durchsichtigen Kasten.

Irgendwann kam dann das Verstehen, das Sein.

Formus wusste nicht mehr genau wann er Anfing für sich selbst zu Denken, sich als Wesen wahrzunehmen. Dennoch merkte wie die Veränderung anfing.

Am Morgen dachte er, wie jede Nacht, über seinen Traum nach, “Müll” wie er heute weiß waren die Objekte die vom Himmel auf seine Heimatwelt herab fielen.
Diesen ahmten er und seine Brüder wie es ihr naturell war nach.
Er wusste auch von welcher Veränderung er Träumte. Von den Besuchern Greys genannt. Mittlerweile verstand er auch was passiert war, wie das Schiff der Greys auf seinem Heimatplaneten landete und auch wie sie ihn mitnahmen. Der Kasten in dem er sich wiederfand war ein Aquarium auf einem der vielen Greyschiffe. Heute war ihm bewusst, dass er wie eine Attraktion begafft wurde. Wie seine instinktiven Verwandlungen in verschiedenste Objekte unter Staunen beobachtet wurden.

Wie ein glücklicher Zufall erschien Formus der Moment in der er sein Bewusstsein erlangte. Das Schiff der Greys, genauer ein Expeditionsschiff wie er nun wusste, landete auf einem neuen Fremden Planeten auf einer großen Insel. “Motoi” seufzte Formus. “Mittlerweile hab ich dich lieb gewonnen.” Die Greys errichteten dort ein Basislager und in einem der rudimentären Bauten befand sich auch Formus in seinem kleinen Aquarium.

Eines Tages als die Grey mit ihm im Gepäck ein neues Basiscamp errichten wollten trafen sie zum ersten mal auf die ursprünglichen Bewohner Motois. Heute ist Formus klar, die Greys waren Invasoren die wissentlich in kauf nahmen, dass es auf Motoi bereits intelligentes Leben gab. Allerdings überschätzen die körperlich schwachen Greys ihre Technologie massiv. Sie hatten dem Kampfeswillen der Menschen wenig entgegenzusetzen.
Die als primitiv eingeschätzten Waffen der Menschen waren erstaunlich effektiv gegen die hochentwickelten Schilde der Greys. Die den Greys unbekannte Technologie der Menschen Magie war ebenso zerstörerisch wie die Plasmawaffen der Greys.
So geschah es, dass ein fehlgeleitetes Geschoss Formuses Aquarium traf und das Glas welches Ihn von dieser neuen Welt trennte zerschmetterte. Neugierig schlängelte sich die noch namenlose formlose Masse unbemerkt beider kämpfender Seiten hinfort.
Die Masse fand sich in nach fast einem Tag unentwegter Bewegung in einem Waldstück wieder weit abseits des noch tobenden Kampfes. Die Sonne war längst untergegangen, dennoch bewegte sich die Masse stetig auf einen fernen bläulichen Schimmer der die Dunkelheit durchbrach zu.
Die Masse erreichte das Objekt von dem der Schimmer auszugehen schien und fing an sich an ihm zu laben. Umso mehr sie fraß umso mehr nahm Sie eine Veränderung an sich war.  Gedanken begannen sich zu formen, die Welt, Farben, Gerüche, plötzlich schien alles einen Sinn zu haben. “Ich bin hier” dachte die Masse. “Moment… ich.. was, wer bin ich?” Verwirrt von all diesen neuen Eindrücken bewegte sich die Masse noch ziellos in die langsam endende Nacht hinaus.

 Rückblickend erinnerte sich Formus an das Gefühl als er den großen Blauen klumpen erreichte der aus einem Fels am Boden ragte. “Erz, die Ressource die uns Kraft, Denken und unsere Fähigkeit der permanenten Verwandlung schenkte.”

Formus erinnerte sich auch an die Ereignisse die ihn und seine Zukunft bald prägen würden.
Wie er auf einen Hund im Wald traf und reflexartig die Form des Hundes annahm. Wie er sein braunes Fell fühlen konnte und beinahe vom Geruchssinn seiner neuen Gestalt übermannt wurde. Zum ersten mal war Ihm bewusst, dass er gerade nicht nur eine Kopie war. In diesem Moment war er das Lebewesen geworden welches er nur nachahmen wollte.

In seiner neuen Gestalt setzte er seine Reise fort. Nach vielen Tagen, es mag ein bloßer Zufall gewesen sein fand er sich in den Außenbezirken von Motandria wieder. Fasziniert beobachtete er die Wesen welche sich um Ihn herum bewegten. Sie waren ganz anders als all die anderen Lebewesen denen er begegnet war. Diese Wesen waren so fremd. Sie waren unterschiedlicher Gestalt und dennoch schienen sie sich mit seltsamen Lauten zu verständigen.
Formus beobachtete diese Wesen eine lange Zeit. Vielmals brach die Dunkelheit herein. Umso mehr Zeit verging umso mehr begann er die Laute zu verstehen, ihre wie er nun wusste Sprache war ein nützliches Konzept, welches er sich mit Freude aneignete.

Wenn er nicht diesen interessanten Wesen, Menschen wie sie sich nannten lauschte dachte Formus über sich nach. Über sein neu gefundenes Bewusstsein und was er damit anstellen sollte. So geschah es das er eines Tages noch als kleiner Hund unbemerkt in den Palast Motandrias schlenderte. Er wollte mehr verstehen, mehr lernen mit diesen interessanten Wesen interagieren. Unbemerkt nahm er in einer Dunklen ecke die Gestalt eines der Menschen an die er in der Stadt gesehen hatte. Unwissentlich dessen wessen Gestalt er angenommen hatte begann er voller Freude in dem Palast umherzulaufen.
Die anderen Menschen warfen Ihm zwar komische Blicke zu aber er schien sich gut eingefügt zu haben.

Es wurde schon Abend, als er sich im Palastgarten seinem Original gegenüber fand. Unwissentlich hatte er die Gestalt von Susen Levre der Stadtbekannten Schelmin angenommen. “Nanu, was bist du denn? Wer spielt mir denn da einen Streich?”, lamentierte Susen. Formus antwortete “Gerade bin ich du.. denke ich. Ich will euch nur verstehen und lernen.”
Zu Formusses Glück wurde fing Susen herzhaft an zu lachen, amüsiert über den Zufall welchen Sie als grandiosen Streich wahrnahm. So kam es, dass er Ihr alles über seine Lange reise berichtete. Lange hörte sie ihm gespannt zu bis sie schließlich verdutzt fragte. “Ok, aber was und wer bist du denn nun eigentlich? Man nennt mich Susen und ich bin die größte Schelmin von Motandria”  Formus überlegte wusste aber nicht wie er diese Frage beantworten sollte. Instinktiv nahm er die Gestalt eines nahen Gegenstandes an um sich dem Gespräch zu entziehen. Auf seiner Reise war er zwar auf viele verschiedene Lebewesen getroffen aber ein Großteil schien Anstalten zu machen ihn zu verspeisen.
“Es ist also nur natürlich vorsichtig zu sein”, dachte er.

Susan lachte “Du weißt ,dass ich dich immer noch sehen kann du grandiose Blumenvase?” Hast du denn keinen Namen? Warum bist du hier?”.
Zögerlich nahm Formus wieder eine menschliche Gestalt an. “Lernen möchte ich von euch, ihr Menschen seid so interessante Wesen es gibt noch so viel was ich nicht weiß. Gerne möchte ich euch unterstützen wenn ich bleiben darf. Ach so was zur Hölle ist ein Name?”

Amüsiert von antwortete Susen: “Das mit dem Bleiben besprechen wir später am besten in anderer Runde. Namen sind das was wir sind. Wenn du keinen hast dann gebe ich dir einen. Hmm du scheinst verschiedene Gestalten annehmen zu können… lass mich überlegen. Wie wäre es hmm… nein.. das passt nicht. Ich habs Formus wie findest du das?”

“Formus hmm, daran könnte ich mich gewöhnen.” 

“Hahaha, na dann ist ja gut.” kicherte Susen. “Komm ich stell dich den anderen vor.”

Susan sog ihn an seiner Hand in den Palast, auf dem Weg erzählte sie von vielen Abenteurern die Unterstützung von jemanden mit seinen Talenten brauchen könnten. Er hatte kaum Zeit einen klaren Gedanken zu fassen, da fand er sich bereits an einer großen Tafel wieder an der  gerade viele verschiedene Menschen tagten.

Susen erzählte diesen gespannt von ihrem neuen Bekannten und was er konnte. Sie stellte ihn als Mensch vor mit einem Talent jede Form anzunehmen. In einem ruhigen Moment flüsterte Sie ihm ins Ohr: “Was du eigentlich bist verstehe ich selber noch nicht ganz genau, aber belassen wir es erstmal dabei.”
So kam es, dass Formus sich zum ersten mal zugehörig fühlte. Alle stimmten zu, dass der neue Besucher bleiben durfte. Einige misstrauisch aber alle mit regem Interesse.

Susen riss ihn schließlich aus seinem Tagtraum. “Na wieder am Sonnen. Formus der Pudel?”
Formus knurrte leise hüpfte von der Bank und wechselte in eine Gestalt in der er Antworten konnte. Er hatte die Irrlichter lieb gewonnen, ihre helle metallisch klingende Stimme.
“Susen du weißt doch, dass man schlafende Hunde nicht wecken soll?. Na gut ich habe eh zu tun ein Neuankömmling hat nach Hilfe verlangt.” sagte Formus mit einem schelmischen Unterton und schwebte langsam in den Palast hinein.

Dabei dachte er: “Ich bin froh diesen Ort gefunden zu haben und ich hoffe ich kann noch so viel mehr lernen.”

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